Pécsi Tudományegyetem

Bölcsészettudományi Kar
TÖRTÉNETTUDOMÁNYI INTÉZET
NÉMET TÖRTÉNELEM ÉS KULTÚRA DÉLKELET-KÖZÉP-EURÓPÁBAN ALAPÍTVÁNYI TANSZÉK

 

Lehre

DruckversionPDF változat

2015/2016/2

 

Ágnes Tóth

Eine neue Weltordnung wird geboren. Die Friedensverträge von Versailles und Paris.

Die Auswirkungen der Friedensverträge von Versailles und Paris auf die ost-mitteleuropäischen Länder. Bestimmung der politischen Eliten der Großmächte und der betriffenen Ländern, bzw. der Bestrebungen deren Minderheiten, der Vergleich der konzeptionellen Elemente der beiden Friedensverträge. Wir analysieren den Wandel der Prinzipien des Minderheitenschutzes sowie deren praktische Umsetzung.

 

Réka Gyimesi

Quellen der Landes- und der Volkskunde und die Ortsgeschichtsschreibung (Vorlesung und Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Studierenden mit den wichtigsten Quellen der Ortsgeschichtsforschung und deren Forschungsmöglichkeiten bekannt zu machen.

 

Grundzüge der Gesellschaftsgeschichte (Seminar)

Die Lehrveranstaltung stellt den Studierenden die nötigen Grundbegriffe, maßgeblichen Theorien und Richtungen für die Analyse der gesellschaftlichen und gesellschaftshistorischen Prozesse vor und vermittelt Grundkenntnisse der demografischen, gesellschaftsstatistischen Geschichte, der Historie der gesellschaftlichen Großgruppen sowie des gesellschaftlichen Strukturwandels.  Die Studierenden schließen Bekanntschaft mit den Hauptrichtungen der Gesellschaftshistoriografie, mit der Tätigkeit deren wichtigsten Vertretern und den sich anknüpfenden verwandten Wissenschaften.

 

Interethnische Beziehungen im Karpatenbecken (Seminar)

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht die Analyse des Beziehungsgeflechts und der Wechselwirkungen zwischen den unterschiedlichen Volksgruppen und Kulturen, diese arbeiten die Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit aus, es besteht die Möglichkeit diese innerhalb einer Landes- und Volkskundestunde oder eines Fachzirkels am Nachmittag zu verorten.

 

Grundkurs Wirtschaftswissenschaften, Statistik und Demografie 2. (Vorlesung, offene Lehrveranstaltung)

Im Rahmen der Lehrveranstaltungen lernen die Studierenden die einzelnen statistischen Ausgaben und Landkarten früherer Zeiten kennen, im Späteren begegnen sie bunten Diagrammen, Abbildungen und Tabellen, die immer aktualisiert werden (aus leicht zugänglichen Presseerzeugnissen stammen diese: aus Tageszeitungen und  Wochenzeitungen), die außerdem unumgänglich für den Unterricht sowie das Erlernen der ungarischen und europäischen Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sind, da im Spiegel dieser Quellen Studierende Grundtypen antreffen.

 

Ungarns Geschichte 1849-1914 und Ungarns Gesellschaft und Wirtschaft 1849-1914 (Seminar)

Ziel der Lehrveranstaltung ist die detaillierte Aufarbeitung einzelner thematischer Einheiten der Vorlesung Ungarns Geschichte im Habsburgerreich 1849-1914. Dies geschieht im Rahmen von Einzelreferaten, durch Quellenanalyse und Gruppenarbeit. Neben der Ereignisgeschichte kommt dem Erlangen der Kenntnisse in Bezug auf die Wirtschaft, der Gesellschaft und der Bevölkerung der Zeit eine besondere Rolle zu, sowie das Aufzeigen der Zusammenhänge zwischen den Themenkreisen.

 

Bevölkerung, Siedlung, Lebensweise (Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Während der Lehrveranstaltung werden die für das Thema relevanten Grundbegriffe und Zusammenhänge dargestellt, wir überblicken die Bevölkerungsprozesse, die einzelnen Phasen in der Entwicklung der Siedlungen, die Prozesse der Urbanisierung und der Städteentwicklung, den Wandel der Stellung der Dörfer und Siedlungen in der Siedlungsstruktur, die den Alltag beeinflussenden politischen Entscheidungen sowie die Reihe der Ereignisse. Wir decken Themenfelder wie die Minderheiten, die Gehöfte und Bauernhöfe (der Tanyawelt), die Industriestädte und Wohnsiedlungen, sowie Fragen der gesellschaftlichen und geografischen Mobilität auf.

 

Siedlungsgeschichte, Stadtgeschichte, urbane Kulturen im 19. Jahrhundert (Seminar, offene Lehrveranstaltung)

 

Ziel der Lehrveranstaltung ist im Rahmen einer gemeinsamen Projektarbeit der Studierenden den Werdegang der Städte in der Zeit des Dualismus aufzudecken, deren Wandel, gesellschaftliche Zusammensetzung und die Veränderungen derer wirtschaftlichen Funktionen vorzustellen. Während der gemeinsamen Arbeit müssen Studierende auf Schwerpunkte achten, wie den Wandel der Raumstruktur der Städte, den Formen der Raumnutzung durch die Bewohner sowie die Umorganisation des Gebäudevorrats. Das Seminar basiert nach dem vorherigen theoretischen Überblick auf Gruppenarbeit, dazu bietet der gemeinsame Besuch der stadthistorischen Ausstellung des Janus-Pannonius-Museums eine bedeutende Hilfestellung. 

 

2015/2016/1

 

Ágnes Tóth

Das Instrumentarium des homogenisierenden Nationalstaats

Bestimmung der Natur und des Begriffes von Indentität, bzw. Abriss deren inhaltlichen Elementen, Analyse der Verortung und der Rolle von nationaler Identität und deren Auswirkung auf die Struktur von Identität ausgeübte, situationsbedingte Konsequenz.

Nach einem theoretischen Exkurs ermitteln wir durch die Analyse von Dokumentarfilmen moderne zeitgeschichtliche Situationen, in denen die gegebene Gemeinschaft bloß wegen ihrer nationalen Zugehörigkeit Benachteiligung, Verfolgung und Diskriminierung erfahren mussten. Aufarbeitung findet die Beziehung zwischen dem homogenisierenden Nationalstaat, den Angehörigen der Mehrheitsbevölkerung sowie der verfolgten Gruppen, die Art und Weise der Traumabewältigung seitens der betroffenen Person und seitens der Gemeinschaft, bzw. das Maß Verarbeitung.

 

Gesellschaftsstruktur und Nationalitätenpolitik in Ungarn 1945-2011.

Resümme der eingetroffenen strukturellen Veränderungen innerhalb der Mehrheits- und der Minderheitengesellschaften nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ziel der Lehrveranstaltung ist einerseits die Bestimmung der für die Interpretation der gesellschaftlichen Struktur unabdingbaren Begriffe – Nation, Nationalismus, Nationalität, Staat, gesellschaftliche Struktur – um eine Summierung der begrifflichen Veränderungen vornehmen zu können, andererseits die Analyse der rechtlich-juristischen Aspekte und der Nationalitätenpolitik, zum Dritten im Beziehungsgeflecht der europäischen Integration und der Prozesse der Globalisation die Lage der ethnischen und nationalen Minderheiten im heutigen Ungarn unter der Einbeziehung von unterschiedlichen Untersuchungsaspekten vorzustellen.

 

Eine neue Weltordnung wird geboren. Die Friedensverträge von Versailles und Paris.

Die Auswirkungen der Friedensverträge von Versailles und Paris auf die ost-mitteleuropäischen Länder. Bestimmung der politischen Eliten der Großmächte und der betriffenen Ländern, bzw. der Bestrebungen deren Minderheiten, der Vergleich der konzeptionellen Elemente der beiden Friedensverträge. Wir analysieren den Wandel der Prinzipien des Minderheitenschutzes sowie deren praktische Umsetzung.

 

Réka Gyimesi

Theorie und Praxis der Erforschung der Gesellschafts- und Wirtschaftsgeschichte (Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Während des Kurses können die Studierenden neben den unterschiedlichen Aspekten der Gesellschafts- und Wirtschaftsprozesse vom 18. bis zum 20. Jahrhundert eingehend die inter- und multidisziplinäre Methodologie der Erforschung der Gesellschafts- und der Wirtschaftsgeschichte, bzw. die für die Analyse des Themas relevanten Quellengruppen kennen lernen. Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden mit quantitativen und qualitativen Methoden Bekanntschaft schließen und nebenbei solchen Quellen begegnen, wie beispielsweise die Volkszählungsstatistiken oder eben die Presse.

 

Die Gesellschaft Europas und Ungarns im 18.-19. Jahrhundert (Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Im Rahmen des Seminars können die Studierenden den Aufbau und die Charakteristik der ungarischen Gesellschaft und anderer europäischen Gesellschaftsstrukturen detailliert kennen lernen, durch den Vergleich deren funktionaler Beschaffenheiten wird ein umfangreiches Bild der Veränderungen im 18. und 19. Jahrhundert vermittelt.

 

Individuen, Familien, Generationen (Seminar)

Ziel des Seminars ist die Individuen als Grundsteine der historischen Ereignisse und der demografischen Prozesse in den Fokus der Aufmerksamkeit der Studierenden zu stellen. Während des Semesters analysieren wir die zur Verfügung der Historiker stehenden Quellen im Falle der Beschäftigung mit Individuen, Familien und Generationen, durch individuelle Aufgabenstellungen wird auch auf die praktische Umsetzung Beachtung geschenkt.

 

Grundkurs öffentliche Sammlungen und Bibliotheken (Seminar)

Die Studierenden des ersten Semesters verfertigen während des Semesters eine 5-8 Seiten umfassende Studie zu einem mit dem Seminarleiter vereinbarten Thema, diese wird in Form einer Gruppenarbeit auch durch Kommilitoninnen analysiert und ausgewertet. So werden die Studierenden in den Gruppen die Arbeiten Anderer kennen lernen, bewerten und im Rahmen einer Evaluation ihre Erfahrungen diskutieren.

 

Alltag, Lebensweise und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert (Vorlesung und Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Die Vorlesung stellt im Spiegel des Unterrichtswesens, der Kultur, der Freizeitbeschäftigungen, der Wohnkultur, des Sports, der Ernährung, der Mode unter der Einbeziehung zahlreicher Quellen den Alltag im 19. und 20. Jahrhundert vor. Im Seminar werden mögliche Zusammenhänge der Lebensweise, der Alltagsbeschäftigungen, der Mentalität und der Kultur diskutiert und in den Mittelpunkt gerückt. Ziel der Lehrveranstaltung ist die Aufarbeitung der relevanten Themenfeldern anhand der Fachliteratur und durch die Heranziehung breitgefächerter Quellentypen, um die Studierenden auf die Erforschung der mikrohistorischen Phänomene und der Veränderungen in der Lebensweise und der Mentalitätsgeschichte vorzubereiten.

 

Gesellschafts- und Kulturgeschichte im 18.-20. Jahrhundert (Seminar, offene Lehrveranstaltung)

Während des Semesters bekommen die Studierenden einen Einblick in die relevanten Epochen der ungarischen und europäischen Kulturgeschichte und einige Teilgebiete werden eingehend und umfangreich studiert. Letzteres geschieht durch selbständig gesammelte Fachliteratur und Quellen, die im Rahmen eines Referates einzeln vorgestellt werden.